Vom Rohstoff zum Endprodukt

BIO-ERDGAS


Die Erneuerbaren Energien spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Deckung des Energiebedarfs – und diese Bedeutung soll weiter wachsen. Die Biogas Stegelitz GmbH & Co KG, baut eine hoch innovative Anlage zur Erzeugung von Bio-Erdgas aus biogenen Reststoffen regionaler Herkunft. Damit leistet die Biogas Stegelitz einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz der natürlichen Ressourcen sowie des Klimas und erzielt gleichzeitig Wertschöpfung in der Region. 

Zukunftsenergie Bio-Erdgas


Biogas-Anlagen sind in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. Weniger bekannt ist, dass normales Biogas zu wertvollem Bio-Erdgas veredelt werden kann. Die Biogas Stegelitz GmbH & Co KG baut eine solche Anlage in Stegelitz bei Möckern, Sachsen-Anhalt. Dort wird aus nachwachsenden und biogenen Reststoffen (darunter Gülle) Biogas erzeugt, anschließend zu Erdgas aufgearbeitet und ins Gasnetz eingespeist. Diese Anlagen sind immer noch sehr selten in Deutschland und wird auf dem modernsten Stand der Technik und Verfahren gebaut. 

Grünes Licht für die Erneuerbaren Energien


Der Klimaschutz ist eine der großen umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Um die Zielvorgaben des Kyoto-Protokolls zu erreichen, setzt die Bundesregierung auf den entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Diese politische Absicht wurde in verschiedenen Vereinbarungen festgeschrieben, darunter im Integrierten Klima- und Energieprogramm (IKEP, beschlossen im Sommer 2007) sowie im novellierten Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Auch im Koalitionsvertrag der schwarz-roten Bundesregierung gibt es eine klare Aussage in diese Richtung: „Wir werden Erneuerbare Energien konsequent ausbauen…“. 

Was ist Biogas?


Biogas ist ein methanreiches Gas, das durch Vergärung organischer Produkte entsteht. Die genaue Zusammensetzung, vor allem auch die Methan-Konzentration, hängt von den Einsatzstoffen ab. Üblicherweise hat Rohbiogas die folgende Zusammensetzung:

Methan 50-75%
Kohlendioxid 25-45%
Wasser 2-7%
Stickstoff 0-2%
Sauerstoff 0-2%
Schwefelwasserstoff 0-2%

In der Regel wird das in Biogas-Anlagen erzeugte Biogas an Ort und Stelle „verstromt“. Es dient als Primärenergie in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die in unmittelbarer Nähe der Vergärungsanlage Strom erzeugen. Die bei diesem Prozess anfallende Wärme wird allerdings in der Regel nicht oder nur zu geringen Teilen benötigt und verpufft ungenutzt. Dies schränkt den Nutzungsgrad solcher Anlagen erheblich ein, senkt also die Energieeffizienz. umschreiben

Was ist Bio-Erdgas?


Biogas lässt sich zu Bio-Erdgas veredeln. Im Zuge dieses Prozesses wird vor allem der Methan-Gehalt signifikant erhöht und zwar auf ca. 96 Prozent. Andere im Erdgas nicht erwünschte Stoffe, vor allem Kohlendioxid, werden heraus gefiltert. Das so erzeugte regenerative Erdgas ist eine Erneuerbare Energie und kann ins normale Erdgas-Netz eingespeist werden. Die Fachleute bezeichnen das Gas vor der Aufbereitung als „Rohbiogas“. Das veredelte Endprodukt trägt die Bezeichnung „Bio-Methan“ oder „Bio-Erdgas“. Es besitzt dieselbe Qualität wie „normales“ Erdgas.

Bio-Erdgas als besonders effiziente Form der Biomassenutzung


„Ein Schwerpunkt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien liegt in der Biomassenutzung. Biomasse ist ein kostbarer, vielseitig einsetzbarer Rohstoff, der auch eine wichtige Backup-Funktion beim verstärkten Einsatz wetterunabhängiger Energieträger übernehmen kann. (…) Als beispielhafte Ansatzpunkte empfiehlt das Energie-Forum: (…)


Die Förderung von Biogasanlagen mit Einspeisung des aufbereiteten Biogases in die Erdgasnetze, eine besonders effiziente Form der Biomassenutzung, soll weiter ausgebaut werden.“

(Aus: Bericht des Energie-Forums Hessen 2020, Januar 2010)???

Die Biomasse-Nutzung gewinnt stark an Bedeutung


Beim Stichwort „Erneuerbare Energien“ denken viele zuerst an Solarenergie, Wasser- und Windkraft sowie Erdwärme. Doch Solar- und Windenergie haben den Nachteil der Wetterabhängigkeit. Auch bei der Wasserkraft gibt es natürliche Einschränkungen. Eine sichere Energieversorgung braucht jedoch Berechenbarkeit. Daher fällt der in der Vergangenheit eher vernachlässigten Nutzung von Biomasse eine Schlüsselrolle zu. Denn auch die aus Biomasse gewonnene Energie gehört zu den Erneuerbaren Energien.

Was ist eigentlich „Biomasse“?


Unter dem Sammelbegriff Biomasse versteht man natürliche Stoffe wie nachwachsende Rohstoffe. Ebenso aber auch biogene Reststoffe jeder Art (von Nahrungsmittelresten über Fette bis zum Inhalt der Braunen Tonne) sowie nicht zuletzt landwirtschaftliche Reststoffe wie Gülle und Mist. All diese Stoffe haben einen Energiegehalt, der sich nutzen lässt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die biogenen Reststoffe, die man bislang überwiegend noch entsorgt. Die in den Reststoffen enthaltene Energie bleibt bislang meist unverwertet, geht also verloren – ganz im Gegensatz zu Wertstoffen wie Glas, Kunststoff und Papier, die bekanntlich in hohem Maße wiederverwertet werden. Vor diesem Hintergrund hat das derzeit im Landkreis Jerichower -Land realisierte Bio-Erdgas-Projekt der Biogas Stegelitz GmbH & Co KG Pilot-Charakter. Hier werden nachwachsende organische Rohstoffe und andere Reststoffe energetisch genutzt, indem man daraus zunächst Biogas erzeugt, das anschließend zu Bio-Erdgas veredelt wird. Dies geschieht im Einklang mit den energiepolitischen Positionen der Bundesregierung sowie der Landesregierung Sachsen-Anhalt‘s und zum Nutzen der Region.

Nutzung von Bio-Erdgas


Regenerativ erzeugtes Bio-Erdgas ist mit „normalem“ Erdgas gleichzusetzen, kann also genauso vielfältig verwendet werden: zum Heizen, zur Erzeugung von Warmwasser, Strom und Prozesswärme in Gasturbinen und zum Betanken von Erdgasfahrzeugen. Besonders interessant ist der Einsatz von Bio-Erdgas in Blockheizkraftwerken, weil für regenerative Energie eine erhöhte Einspeisevergütung gezahlt wird. Das in der Biogas Stegelitz-Anlage erzeugte Bio-Erdgas wird von der an die Avacon vermarktet. Das Unternehmen lässt das regenerative Bio-Erdgas entweder in die Gesamtmenge des im Netzgebiet verteilten Erdgases einfließen oder vermarktet es als eigenes Produkt. Sie können das regionale Bio-Erdgas aus biogenen Reststoffen, beziehen. 

Erdgas aus biogenen Reststoffen


Vor dem Hintergrund der energiepolitischen Zielsetzungen und einer entsprechenden Selbstverpflichtung der deutschen Gaswirtschaft hat die Biogas Stegelitz GmbH & Co KG sowie der Landkreis Jerichower Land gemeinsam ein innovatives Projekt zur Produktion von regenerativer Energie aus Biomasse-Nutzung realisiert. Die Anlage in  bei Stegelitz vereinigt mehrere Vorzüge:

  • Die regional anfallende biogenen Reststoffe werden in Energie umgewandelt. Die anfallenden nährstoffreichen Reststoffe lassen sich als Düngemittel einsetzen.
  • Dabei werden bevorzugt regionale Partner einbezogen, darunter Landwirte.
  • Für diese Form der Biogas-Produktion werden nur wenige landwirtschaftliche Nutzfläche für nachwachsende Rohstoffe benötigt. (anpassen mit zukunftspläne) 
  • Die erzeugte Energie kann zu annähernd 100 ??? Prozent genutzt werden, weil sie zu Bio-Erdgas aufbereitet wird, das ins bestehende Erdgasnetz eingespeist wird.


Regionale Wertschöpfung und reduzierte Nutzung von nachwachsende Rohstoffe


Die Verwertung von Biomasse unterschiedlicher Art zur Erzeugung von Biogas ist nicht neu. Auch im Landkreis Jerichower Land gibt es bereits ????? Biogasanlagen. Dabei werden in der Regel nachwachsende Rohstoffe („Nawaros“) verarbeitet.???? Was sonst noch. ??? Dies sind Pflanzen wie etwa Mais, die eigens zum Zweck der Umwandlung in Energie angebaut werden.

Biogas Stegelitz möchte bewusst einen anderen Weg gehen . Die Anlage möchte langfristig die Nutzung von nachwachsende Rohstoffe reduzieren und mehr Reststoffe nutzen 

Das hätte drei Konsequenzen:

  • Die Anlage würde führt nicht zur Konkurrenz um landwirtschaftliche Flächen und hat somit keinen Einfluss auf die Pachtpreise.
  • Die Betreibung von Monokulturen wird vermieden und somit ein positiver Beitrag zur Artenvielfalt geleisted
  • Es müssen für den Betrieb der Anlage keine Nahrungsmittel angebaut werden sobald ausschließlich biogene Reststoffe zum Einsatz kommen.


Beispiele für biogene Reststoffe sind: 

  • Regionale Kantinenabfälle, Keltereiabfälle, abgelaufene Lebensmittel, Fette aus der Gastronomie
  • Gülle aus der heimischen Landwirtschaft
  • Inhalt der Braunen Tonne aus dem umliegenden Landkreis


Bei der gezielten Vergärung dieser Stoffe entsteht unter Luftabschluss und mithilfe von Mikroorganismen Biogas. Nach diesem Grundprinzip arbeitet jede Biogasanlage. In der Regel wird dann das Biogas „verstromt“, indem man damit einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Die bei diesem Prozess anfallende Wärme bleibt in vielen Fällen größtenteils ungenutzt.

Biogas Stegelitz setzt auf optimale Energieeffizienz und veredelt das Biogas an Ort und Stelle zu Bio-Erdgas. Damit arbeitet die Anlage in hohem Maße umwelt- und klimagerecht.  Reihenfolge stimmt nicht. 

Modernste Technologie


Die von der Biogas Stegelitz GmbH & Co KG eingesetzte Prozesstechnik ist hoch innovativ. In Deutschland gibt es erst wenige vergleichbare Anlagen. (Vielleicht auf einige innovative sachen hineweisen oder Links einfügen eg. Malmberg Gasaufbereitung, oder auf Zukünftige Projekte weise, auf partner verweisen.  

Stoffströme mit sehr hohem Wirkungsgrad


Energie-Effizienz und die Schonung der Ressourcen sind Gebote der Stunde. Das „Leuchtturm-Projekt“ der Biogas Stegelitz GmbH & Co KG geht deshalb einen entscheidenden Schritt weiter als herkömmliche Biogas-Anlagen: Der gewonnene Rohstoff Biogas wird in einem Spezialverfahren an Ort und Stelle zu Bio-Erdgas veredelt. Dazu entzieht man dem Biogas Schwefel, Kohlendioxid und Wasser und hebt den Gehalt an brennbarem Methan auf über 96 Prozent an. Auf diese Weise lassen sich aus den eingesetzten Stoffen ca. 47 Mio. kWh aufbereitetes Bio-Erdgas gewinnen. Dies entspricht dem Durchschnitts-Gasverbrauch von ca. ????? Haushalten. Das erzeugte Bio-Erdgas kann problemlos ins Erdgasnetz eingespeist werden. Dieses Erdgas aus regionaler Eigenerzeugung ist qualitativ genauso gut wie importiertes. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass es regenerativ erzeugt wird. Die am Ende des Prozesses verbleibenden Gärreste fließen als wertvoller Dünger an die örtliche Landwirtschaft zurück. Sie werden für den Einsatz auf Grünland zertifiziert, um sie auf möglichst vielen landwirtschaftlichen Flächen verwenden zu können. So werden die in der Biogas Stegelitz-Anlage eingesetzten biogenen Reststoffe nahezu vollständig genutzt. Recycling vom Feinsten.

Wussten Sie schon?


Strom und Gas aus der Heimat – Wir arbeiten eng mit den Stadtwerken Burg GmbH welche klimaneutrales Erdgas anbieten. 

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt? …… Stadtwerke Burg ….. das Konzept einer regionalen Energieversorgung für die Bürger im Jerichower Land ….. 

… Jerichower Landstrom stammt von erneuerbaren Energiequellen direkt aus dem Jerichower Land sowie aus unserem hocheffizienten Blockheizkraftwerk in Burg.

…Unser Jerichower Landgas ist klimaneutral. Somit wird exakt die Menge Kohlendioxid (CO), die beim Verbrennen von Erdgas entsteht, durch Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Darüber hinaus stammt aktuell 10% vom Landgas aus Projekten aus dem Jerichower Land.“

https://stadtwerke-burg.de/strom-4-2/

Noch mehr Infos:


Biogasproduktion

Funktion BHKW

Grüner Wasserstoff

Grüner Kraftstoff

Hypos

Saena (Sächsische Energieagentur GmbH

https://www.lee-lsa.de/aktuelles.html Landesverband erneuerbare Engergien Sachsen-Anhalt

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